Zielsetzung und Inhalte

 

Pädagoge für soziale Integrität und Meditation

 

Zielsetzung der Ausbildung

Der Begriff „soziale Integrität“ umfasst auf die Ausbildung bezogen sowohl die Unversehrtheit des Individuums, wie auch eine auf Werten und Idealen beruhende innere Haltung, die sich durch den Einzelnen ausdrückt, bei gleichzeitiger Offenheit und Wahrnehmung nach außen zu den Mitmenschen und dem gesamten sozialen Umfeld. Integrität umschließt auch die Fähigkeit zu einer klaren eigenständigen Anschauungs- und Urteilsbildung. Die Integrität von Menschen in diesem Sinne fördern zu können, ist das Ziel der Ausbildung.

Einen wesentlichen Ausgangspunkt bilden verschiedene Ideale, welche nicht als ein Regelwerk zu verstehen sind, das verpflichtend befolgt werden müsste, sondern neue, bisher nicht verwirklichte Qualitäten hereinführen, die zur Anschauung für jeden frei zur Verfügung stehen. Als praktisches Handwerkszeug werden individuelle Fähigkeiten der Gedanken- und Vorstellungsbildung, Erkenntnisentwicklung und geistiges Schauen geschult. Mit dem sogenannten „geistigen Schauen“ ist eine differenzierte Wahrnehmungsfähigkeit gemeint, die über die reine Sinneswahrnehmung hinausgeht und das Empfinden zu einem zuverlässigen und objektiven Instrument des Erkennens heranbildet. In Zeiten der zunehmenden Manipulationen und Lügen ist sie unabdingbar für eine unabhängige und freie Stellung des Individuums und damit zur Wiedergewinnung oder Erhaltung seiner Integrität. Geistiges Schauen ist mit einer sehr hohen mentalen Aktivität verbunden und liegt fern von einem träumerischen, mehr subjektiven Erspüren zu den irdischen und geistigen Welten.

Meditation bedeutet in diesem Zusammenhang eine wohl geordnete und nachvollziehbare Gedanken bildende Tätigkeit, die immer konkret zu einer Sache oder einem Inhalt ausgerichtet ist und die gewählten Ideale über die Zeit hinweg zu individuellen Werten reifen lässt.

Meditation und geistiges Schauen im Sinne einer Erkenntnisbildung bedeuten eine intensive Beziehungsaufnahme zu den Objekten und erzeugen eine Sphäre der Begegnung und gegenseitigen Wahrnehmung. Sie wirken regenerierend, stärkend und stabilisierend auf den Praktizierenden und generieren heilsame Kräfte auch für den weiteren Umkreis. Sie erfordern mehr als nur ein methodisches Wissen, weil sie eng mit der Entwicklung individueller Fähigkeiten und persönlicher Reifeschritte verbunden sind, welche sich im einzelnen Individuum vollziehen.

 

Der Pädagoge für soziale Integrität und Meditation
  • bildet durch tägliches Üben dieses Schauvermögen bei sich selbst aus und kann es mit verantwortungsvoller Zurückhaltung weitgehend sicher anwenden. Damit einhergehend ist er in der Lage heilsame Lebenskräfte zu erschaffen.
  • kennt die positiven gesundheitlichen Wirkungen des geistigen Schauens sowie die negativen Wirkungen von Manipulation und Lüge.
  • kann Meditation in einer klaren bewusstseinsorientierten und objektbezogenen Ausrichtung anleiten, welche alles Unkonkrete vermeidet.
  • kann sein Fachgebiet sowie die Begriffe „soziale Integrität“, „geistiges Schauen“ und „Meditation“ allgemein verständlich, d.h. exoterisch beschreiben und besitzt dadurch eine gute Dialogfähigkeit, die verbindend wirkt und nicht spaltend unter Menschen.
  • setzt seine Kenntnisse und Fähigkeiten zur Förderung anderer Menschen in Form von Kursen, Vorträgen, Beratungen, Artikeln oder auf andere geeignete Weise ein.
  • richtet sich zu Idealen aus, welche für alle Menschen förderlich sind, lässt andere aber ganz frei, ohne ihnen seine Ideale aufdrängen zu wollen.

 

Ausbildungsinhalte
Grundlagen für eine differenzierte Wahrnehmung und geistiges Schauen
– Phasen und Kriterien,
– Wirkungen einer klaren Vorstellungs- und Erkenntnisbildung auf die Gesundheit des Menschen, im Vergleich zur Wirkung von Suggestionen
– Wirkungen der Erkenntnisbildung im gesellschaftlichen Zusammenhang
– Bedeutung der Chakren für die Erkenntnisbildung
– Intensive Praxis

Die Lebenskräfte
– Erkenntnisbildung und Aufbau von Lebenskräften
– Die Bedeutung der Lebenskräfte für die Gesundheit und die Entwicklung des Menschen
– Unterscheidung der Lebenskräfte in vier sogenannte Ätherkräfte, Kriterien für ihre Wahrnehmung,
– Konkrete Schritte für den Aufbau von Lebenskräften

Medizinische Zusammenhänge
– Erkenntnisbildung und geistiges Schauen und Eiweißstoffwechsel
– Wirkungen auf Nervensystem und Organe
– Wahrnehmung der Lebenskräfte in den Organbereichen
– Der Entwicklungsgedanke und seine Bedeutung für die seelische und körperliche Gesundheit

Erkenntnisbildung zur sogenannten Aura
– Aura und Wesensschau
– Differenzierung der verschiedenen Ebenen der Aura
– Planetenwirkungen und Wesensseite

Philosophische Grundlagen
– Studium verschiedener Menschenbilder (im Yoga, Buddhismus, Kirche, Naturwissenschaft, mediale Praktiken, Aryurveda, Makrobiotik)
– Menschenbild, das der Erkenntnisbildung zugrunde liegt
– Seelenkräfte: Denken, Fühlen, Wille
– Moralität, Gerechtigkeit
– Die Bedeutung des Gedankens
– Denken und Logik bei Kant und anderen Philosophen

Anwendung der Erkenntnisbildung in verschiedenen Berufsfeldern
– Erkenntnisbildung und freie Gestaltungskraft
– Erkenntnisbildung und Gestaltung sozialer Prozesse

Erkenntnisbildung als Grundlage für Meditation
– Verschiedene Arten der Meditation und ihre Wirkungen
– Erkenntnisorientierte Meditation